Miasino

Miasino liegt in außerordentlich reizvoller Lage unmittelbar über dem wohl attraktivsten Ort am See, Orta San Giulio. Eingebettet zwischen dem Monte Carcegna und der Erhebung um das Convento di Mesma bietet der Ort herrliche Aussicht auf die Umgebung. Auch die etwas günstigeren Unterkunftspreise (im Vergleich zu Orta San Giulio) machen den kleinen Ort interessant. Im Westen hat man direkten Zugang zur Bergwelt zwischen Ortasee und Lago Maggiore, auch tolle Spaziergänge entlang des Flusses Agogna oder durch die engen Gassen des Ortskerns bieten sich an.

Miasino ist geprägt von der zentralen Piazza Beltrami, wo zahlreiche Baudenkmäler zu finden sind: An erster Stelle die Villa Nigra, das Kirchlein Santa Maria und in der Via Beltrami die Casa Martelli. Über all dem thront die Kirche San Rocco, im Übrigen die drittgrößte (!) Kirche der Provinz Novara. Die Gemeinde ist auch stolz auf ihre berühmten Söhne: die Maler Giuseppe Zanatta (1635 – 1720) und Giovan Battista Cantalupi (1732 – 1780), den Architekten und Priester Giovanni Antonio Martelli und die Schriftsteller Onorio Guidetti und Matteo Alesina. Aktuell rühmt sich Miasino eines bekannten Ruderers namens Stefano Basalini, seines Zeichens mehrfacher Weltmeister. Jährlich findet in Miasino das „Miasino Classic Jazzfestival“ statt. Anfang August werden in der Villa Nigra meist 3 Konzerte gegeben, die bis weit über die Ortsgrenzen hinweg Freunde gefunden haben.