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Der Ortasee
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Strandbad von Gozzano am Ortasee

Gozzano

Gozzano ist neben Omegna das zweite wichtige Wirtschaftszentrum am südlichen Ende des Ortasee. Der Ort liegt nicht direkt am See, und konnte so auch nie über den Status einer normalen wenig attraktiven industriell geprägten Kleinstadt hinauskommen. Dazu kommt, dass der Weg zum See durch einen Moränenhügel versperrt ist. Moränen sind Schuttablagerungen der Gletscher aus der letzten Eiszeit. Die Stadtplaner haben bis heute eine Bebauung bis zum Seeufer aus verschiedenen Gründen nicht vorangetrieben, obwohl sich die Stadt rasant vergrößert. An erster Stelle steht der Stolz der Einwohner, sich mit industrieller Produktion einen guten Namen gemacht zu haben. Tourismus ist zwar ein einträgliches Geschäft, doch sind das Fachwissen in der Stoffverarbeitung und Wasserhahnproduktion, die hier ein bedeutendes Zentrum in Italien haben, von nachhaltigerer Bedeutung für die Region. Die Bemberg-Fabrikanlagen an der Straße nach San Maurizio liegen heute allerdings weitgehend verlassen da. Der ehemalige Ableger der stoffverarbeitenden Fa. Bemberg AG aus Wuppertal produzierte seit dem frühen 20. Jahrhundert Stoffe aller Art, nach dem Krieg v.a. Chemiefasern. Der Ortasee hatte Jahrzehnte lang mit den Abwässern der Firma zu kämpfen. Wie an vielen Seen in Italien wurde die Verschmutzung so weit getrieben, dass das Leben in den Seen fast völlig zum Erliegen kam. Erst nach den 1960’er Jahren begann langsam ein Umdenken, die meisten See sind heute wieder badetauglich, der Ortasee spielt hier eine Musterrolle.

Gozzano dient den Urlaubern heute  in erster Linie der täglichen Versorgung, hier findet man mehrere größere Supermärkte, die man sonst am See nur noch in Omegna findet. Trotzdem findet man in Gozzano eine bescheiden nette kleine Innenstadt mit schmalen Straßen, einer kleinen Fußgängerzone und sehenswerten Baudenkmälern, in erster Linie Kirchen und mit der Basilica St. Giuliano ihr beeindruckendes Aushängeschild. Sehenswert und viel besucht ist der Strandabschnitt, der zu Gozzano gehört. Er nennt sich Lido di Gozzano und befindet sich nördlich des Ortes an der Via delle Colonia am äußersten Südzipfel des Lago d’Orta im Ortsteil Buccione Nuovo. Die Ursprünge Gozzanos liegen bei den Römern. Sie bauten hier einen Militärstützpunkt (Gaudianum), einige Münzfunde belegen diese Annahme.

Sehenswertes
Die für Gozzano bedeutendste touristische Anlage befindet sich im Stadtteil Castello. Der Name leitet sich von einer hier ursprünglich angelegten Wehranlage ab, die sich über Jahrhunderte (auch durch Zerstörung) zu der heute sichtbaren Anlage gewandelt hat. Vom Rathaus geht es in nördlicher Richtung durch interessante mit Ganssymbolen versehene Häuserfassaden. Der Weg steigt schließlich stärker an und das Eingangsportal (‚Salita alla Basilica‘) zu dem großzügigen geistlichen Komplex erscheint auf halber Höhe.

Basilica di San Giulio
Der Bau der Kirche wurde im Jahre 1690 begonnen und nach Fertigstellung dem heiligen Julian geweiht. In den Bau integriert wurden Überreste (Kirchturm) einer alten Pfarrkirche, die im romanischen Stil gebaut und zu Ehren der Gottesmutter geweiht wurde. Die ein-schiffige Kirche hat zwei Seitenkapellen mit einigen schönen Fresken. Vom Kirchplatz an der Via Vescovado, 9 hat man einen schönen Blick auf Gozzano.

Palazzo Vescovile (Bischofpalast)
Der Bischofspalast in der Via Vescovado, 11 wurde im 12. Jahrhundert auf den Grundmauern eines alten Schlosses erbaut. Der Palazzo hat einen quadratischen Grundriss, einen hübschen kleinen Balkon und einen herrlich gestalteten Garten an seiner Front. Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich ein weiterer großer Gebäudekomplex, der einige geistliche Seminare beinhaltet. Das Pfarrgebäude liegt genau gegenüber, das Verwaltungsgebäude einer Mission mit alter Gebäudestruktur leicht unterhalb.

Chiesa di San Lorenzo
In der Via San Lorenzo in Gozzano findet man die gleichnamige Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Ursprünglich stand an dieser Stelle ein vom heiligen Julian erbauter Tempelbau. Schlichter Sakralbau mit wenigen Schmuckelementen. In der Nähe steht noch die die Gedenk-Kapelle Madonna di Boggio.

Chiesa di Santa Maria di Luzzara
An der Straße nach Maurizio d‘Opaglio steht das kleine Kirchlein mit einigen erst vor gut 10 Jahren freigelegten Fresken, die verschiedene Heilige zeigen. Das einer Berghütte ähnliche Gemäuer stammt aus dem 11. Jahrhundert. Vorne auf dem Giebel steht der bescheidene Glockenturm.


Weitere Informationen gibt es unter:
www.ortasee-info.de - das Infoportal Nr. 1 für den Ortasee.
www.comersee-info.de - das Infoseite für den Lago di Como.
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In Gozzano, nur 100 m von den Stränden entfernt erwartet Sie das B&B Casa Francisca mit Blick auf den Lago d'Orta. Der Garten bietet einen Whirlpool und eine Sauna. Trainieren Sie auch im Fitnesscenter. Die Studios zur Selbstverpflegung verfügen über eine voll ausgestattete Küchenzeile sowie ein Wohnzimmer mit LCD-TV, DVD- und CD-Player. Sie bieten zudem kostenfreies WLAN, Holzmöbel und charakteristische, unverputzte Ziegelsteinwände. Das Frühstück mit frischem Obst, traditionellen süßen Speisen und herzhaften Beilagen wie Käse und Schinken wird direkt in Ihrem Studio serviert.

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  Zugang zum ehemaligen Castello mit der Basilica
Gozzano am Ortasee.
Der Bau der Kirche wurde im Jahre 1690 begonnen und nach Fertigstellung dem heiligen Julian geweiht. In den Bau integriert wurden Überreste (Kirchturm) einer alten Pfarrkirche, die im romanischen Stil gebaut und zu Ehren der Gottesmutter geweiht wurde.
   
  Feste und Veranstaltungen
Der Wochenmarkt findet am Samstag auf der Piazza Matteotti statt. Feste zu Ehren der Heiligen am 7. Januar (Patrono S. Giuliano), Februar (S. Biagio) und August (S. Lorenzo). Eine Kamelienausstellung am 1. Sonntag im April. Mitte Juni findet ein Kajak-Event am See vor Gozzano statt.

Wichtigstes jährliches Fest ist die Sagra Settembrina del Lago d’Orta, das Mitte September viele Besucher in den Ort lockt. Für EUR 10,00 kann man die Stadt aus unterschiedlichen Blickrichtungen kennenlernen: z.B. die Geschichte, die Kultur und die regionalen Produkte. Man kann Ausstellungen besuchen, an Weinproben teilnehmen oder historische Nachstellungen betrachten. Außerdem bieten die Gaststätten des Ortes ein besonders günstiges Festmenü an, für EUR 3,50 (Stand 2012) werden Fahrten zur Isola angeboten.
   
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Weitere Tipps für Unterkünfte:

Hotel Nuova Italia *** Ordentliches Hotel im Ort mit großem Swimming Pool.

Hotel Ca Lazzaroni Nur 200 m vom Bahnhof Gozzano und dem Stadtzentrum entfernt begrüßt Sie das familiengeführte Cà Lazzaroni in einem Jugendstil-Gebäude aus dem 19. Jahrhundert.

   
 

Wanderungen
Gozzano ist nicht gerade als Ausgangspunkt für Wanderungen bekannt. Eine kurze Tour führt auf den östlich von Gozzano gelegenen Monte Bello (Schmale Fahrstraße). Von dort kann man in 4 h zum benachbarten Convento di Mesma wandern.

Auf der westlichen Seite des Ortes führt von Gargallo aus ein Pfad zum Monte Tre Croci und im weiteren Verlauf zum Cima di Miscoto, beide Berge mit rund 600 mt. leicht zu bewältigen. Wie zuvor, muss auf Wanderzeichen weitgehend verzichtet werden.

Strandbad Lido di Gozzano (Bild links oben)
Die Zufahrt zum See ist ehrlich gesagt gefährlich. Man zweigt von der Hauptstraße von Gozzano kommend (nur aus dieser Richtung möglich) in eine enge Stichstraße mit Gegenverkehr zum See. Die Situation wird gerade entschärft, die Baustelle existiert allerdings schon seit 2011, das Ende nicht abzusehen. Das Bad selbst zeigt sich angenehm strukturiert: Liegestühle mit Schirmen, ein mit Sand aufgeschütteter Bereich, Lounge-Möbel, Sitzsäcke, ein Sprungturm, eine Bar, ein Restaurant  uvm.

Uferweg vom Lido di Gozzano bis Lagna
Uferweg von Gozzano nach Lagna. Wer möchte, wandert vom Lido di Gozzano auf einem attraktiven Uferweg bis nach Lagna, einem kleinen Örtchen kurz vor Pella. Unterwegs treffen Sie auf einige Überraschungen! Planen Sie für die einfache Strecke mit ca. 1 bis 1,5 h, das unterwegs angesiedelte Hotel/Restaurant hat leider nicht immer geöffnet.

 


 
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